Wagyu-Genuss
von steirischen Almen!

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Exklusives japanisches Wagyu-Fleisch zu 100% aus der Steiermark!
Ob saftig Steaks, würzige Würste oder zarter Schinken, bei unseren Produkten ist für jeden Feinschmecker etwas dabei. Wir garantieren beste Qualität, direkt von der Alm aus dem Murtal zu Ihnen nach Hause.

Unsere Zucht

Unsere Herde bleibt stets im Verbund. Sobald die Sonne das Gras saftig wachsen lässt, genießen unsere Kühe den Zugang zu verschiedenen Weideflächen – eine wichtige Grundlage für Vitalität und Gesundheit.

Das Wohl unserer Tiere hat für uns oberste Priorität, und genau das spiegelt sich in der Qualität des Fleisches wider. Neben der täglichen, sorgfältig abgestimmten Fütterung legen wir großen Wert darauf, dass die natürliche Kuh-Kalb-Beziehung erhalten bleibt.

Denn nur eine gesunde und ausgeglichene Mutterkuh ist ein stabiles Mitglied der Herde – und zieht entsprechend kräftige und vitale Kälber auf.

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Über uns

Der Weg zu unserer Zucht war nicht immer einfach und von zahlreichen Hindernissen und Herausforderungen geprägt. Dennoch hat uns nichts davon davon abgehalten, unserer Leidenschaft für diese edlen Tiere zu folgen.

Da wir bereits einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Fleckvieh führen, sind wir vor einigen Jahren auf die Rasse des japanischen Rindes, Wagyu, aufmerksam geworden. Ihr anmutiges Erscheinungsbild und ihr sanftes Wesen haben uns sofort begeistert. Aus dieser Überzeugung heraus haben wir uns entschieden, die Zucht dieser besonderen Rinder in unseren Betrieb zu integrieren.

Dass das Fleisch der Wagyu vielfach als das „beste Fleisch der Welt“ bezeichnet wird, ist allgemein bekannt – und auch wir teilen diese Einschätzung. Damit diese außergewöhnliche Qualität jedoch tatsächlich erreicht wird, müssen zahlreiche Faktoren sorgfältig berücksichtigt werden.

Die optimale Auswahl von Mutterkuh und Stier sowie die ausgewogene Abstimmung der verschiedenen Blutlinien erfordern ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl und fundiertes Fachwissen. Dieses Wissen erweitern wir kontinuierlich, um unseren eigenen Qualitätsansprüchen jederzeit gerecht zu werden.

Unsere Geschichte

Die Ursprünge

Der Name „Wagyu“ stammt aus dem Japanischen, wobei „wa“ für japanisch und „gyu“ für Rind steht. Wagyu sind mittelrahmige Fleischrinderrassen mit ihrem Ursprung im asiatischen Hausrind, das über China nach Japan gelangte.

In ihrer Heimat wurden die verschiedenen Wagyu-Rassen überwiegend als Arbeitstiere eingesetzt – in Reisfeldern, für Transporte sowie als Zug- und Lasttiere. Diese Nutzung spiegelt sich bis heute in ihrer besonders ausgeprägten Schulterpartie wider. In den einzelnen Präfekturen entwickelten sich bis ins vergangene Jahrhundert unterschiedliche Stammbäume, deren Eigenschaften gezielt an die jeweilige Topografie der Region und den vorgesehenen Verwendungszweck angepasst waren.

Im Zuge des internationalen Kulturaustauschs kam es zwischen 1880 und 1940 zu Einkreuzungen mit einigen europäischen Rinderrassen. Da die erhofften Erfolge jedoch ausblieben, wurden diese Versuche nach kurzer Zeit eingestellt. Stattdessen konzentrierte man sich wieder auf die gezielte Zucht eines eigenständigen japanischen Rindes. In diesem Zusammenhang entstand auch eine landeseigene Registrierung mit Zuchtbuchführung sowie provinzeigenen Leistungsprüfungen für die verschiedenen Wagyu-Rassen.

Aus Japan wurden lediglich vier Wagyu-Bullen in die USA exportiert. Erst in den 1990er-Jahren wurden weitere Tiere zu Forschungszwecken freigegeben. Vor diesem Hintergrund stellt die Zucht bis heute eine besondere Herausforderung dar.

Mythen und Tradition

Rund um das Wagyu ranken sich zahlreiche Mythen und Geschichten. Dazu zählt etwa die Erzählung, Mönche hätten ihre Rinder für den Eigenbedarf gezüchtet und die Tiere regelmäßig mit Sake massiert, um die Einlagerung intramuskulärer Fette zu fördern. Ebenso wird berichtet, man habe ihnen an heißen Tagen appetitanregendes Bier verabreicht.

Tatsächlich jedoch standen Japan und der Verzehr von Rindfleisch aufgrund des buddhistischen Glaubens bis in die jüngere Vergangenheit kaum in Verbindung. Rinder wurden überwiegend als Arbeitstiere eingesetzt. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts erlaubte die japanische Regierung offiziell auch die Zucht von Rindern zum Verzehr.

Auch das Massieren der Tiere hat einen sachlichen Hintergrund. In Japan entspricht die Haltung von Masttieren nicht den europäischen Anforderungen; die Tiere werden häufig in sehr beengten Verhältnissen gehalten, um die in Japan besonders geschätzte Fetteinlagerung im Fleisch zu begünstigen. Um daraus resultierenden gesundheitlichen Problemen vorzubeugen, werden die Rinder von japanischen Züchtern regelmäßig massiert.

Entwicklung der Zucht bis heute

Aufgrund des ausgeprägten Traditionsbewusstseins waren viele Provinzen Japans lange Zeit stark voneinander isoliert. Der Austausch von Zuchttieren zwischen den Regionen war entsprechend gering. Dies führte jedoch auch zu einer erhöhten Gefahr von Inzucht.

Der bekannteste Stammbaum entstand in der Provinz Hyogo. Im Distrikt Kobe entwickelte sich dort der Tajiri-Stammbaum, benannt nach dem Stier Tajiri. Tiere mit diesem Vorfahren im Stammbaum sind insbesondere für ihre außergewöhnliche Fleischqualität bekannt. Aus dieser Linie ging schließlich das weltberühmte „Kobe-Beef“ hervor.

Blutlinien

Die Kedaka-Linie stammt ursprünglich aus der Präfektur Tottori und geht auf den Stier Kedaka sowie dessen bis heute in Japan bekannte Nachkommen Dai 20 Hirashige und Kenharu zurück.

Tiere dieser Linie zeichnen sich durch sehr gute Tageszunahmen und einen stärkeren Rahmen aus. Aufgrund der ebenfalls überzeugenden Milchleistung ist die Kedaka-Linie insbesondere für die Mutterlinie empfehlenswert.

Tiere der Fujiyoshi-Linie gelten als ausgewogen und zeigen eine gute Gewichtszunahme. Der „Tsuru“ (Stammbaum) geht auf den Stier Dai 7 Itozakura zurück, der als einer der bekanntesten Vertreter dieser Linie gilt.

Diese Blutlinie steht für zügiges Wachstum und solide Tageszunahmen. Weibliche Tiere sind zudem für ihre Fruchtbarkeit bekannt. Charakteristisch sind die breite Schulterpartie sowie eine stabile, verlässliche Fleischqualität.

Die Tajima-Linie ist besonders für ihren hohen Marmorierungsgrad bekannt. Die Tiere sind kleinrahmig und weisen im Vergleich eine geringere Gewichtszunahme auf. Ein Großteil dieser Rinder geht auf den Bullen Tajirigo zurück.

Rinder mit den Bullen „Yasumi Doi“, „Tafuku Doi“ und „Tayasu Doi“ in der Vaterlinie sind bis heute stark vertreten. Die Stammlinie von Yasumi Doi entstand im Jahr 1971. Innerhalb dieser Linie entwickelten sich zwei Gruppen:

Die erste Gruppe um „Yasuidoi“, „Tadafuku“ und „Yasumikin“ zeichnet sich durch eine breitere Schulterpartie, ein größeres Ribeye, gute Tageszunahmen sowie eine frühe Reife aus.

Die zweite Gruppe um „Monjiro“, „Dai 2 Yasutsurudoi“ und „Yasukodoi“ steht für eine besonders feine Fleischtextur, eine sehr gute Fleischfarbe und einen ausgezeichneten Fleischgeschmack.

Außerhalb der Präfektur Hyogo hat sich zudem die Shigekinami-Linie mit dem Bullen Shigeshigenami als sehr erfolgreich erwiesen.